Freitag, 19. Februar 2016

leute - ich bin grinsekatzenglücklich

so gestresst ich eigentlich bin, so müde, dass mir die augenlider schon schwer werden, so glücklich grinsekatzegrinsend sitz ich vor meinem laptop und MUSS einfach posten. es geht nicht anders

auch wenn ich vielleicht nicht nur auf positive reaktionen stoße damit - aber leute: ich bin verliebt.
hals über kopf. voll und ganz.
wie heißt es so schön? wer nicht sucht, der findet? count me in!
ich hätte niemals mit der entwicklung gerechnet, die jetzt im winter so gekommen ist - niemals.
alle, die ihn und mich (ein wenig zumindest) kennen, können das bestätigen.

er macht mich so glücklich, dass ich explodieren könnte.
und gleichzeitig holt er mich auf den boden zurück, wenn ich wieder mal die realität aus den augen verliere und mit herzchenaugen durch die welt schwebe. die balance macht mich sprachlos.
innerhalb von sekunden kann er mir ein lächeln ins gesicht zaubern und mich zum lachen bringen.
er ist verrückt - so verrückt wie ich - und in den phasen, wo wir beide gleichzeitig die wahnsinnigen (5?) minuten haben, sollten die leute um uns einen sicherheitsabstand einnehmen :D
wir können reden - egal über was.

ich könnte schreien vor glück. ja ihr verdreht gerade die augen^^ ABER der blog ist gerade mein ventil.

es fühlt sich tiefer an als verknallt sein, so als würde es bestehen bleiben.
ich plane nicht weit in die zukunft, das wäre nur kitschig, und nachdem wir beide studieren, wissen wir noch nicht mal ansatzweise, wo wir mal landen werden.
aber mit ihm... könnt ich mir vieles vorstellen :)

ich könnte noch mindestens 5 absätze lobeshymnen auf ihn schreiben, aber nachdem das etwas zu privat ist, begnüge ich mich damit zu sagen: er ist fantastisch - durch und durch <3

irgendwer wird mir bestimmt schreiben, wie kitschig ich nicht bin - aber ich darf das :)

denn leute - ich bin verliebt :)

Samstag, 9. Januar 2016

neues jahr - neues glück?

shit - unabsichtlich veröffentlicht.ups.
nun denn. ich schmeiß einfach alles unveröffentlichte mit rein in diesen post.
schön chronologisch:

"mein letzter postentwurf war negativ. wiedermal.
à la "ich bin noch immer/schon wieder krank" und so weiter. das kann keine/r mehr lesen. ich am allerwenigsten. vom mich aufregen werd ich auch nicht schneller gesund.
lieber die (ungewollte) pause vom alltag zum nachdenken nutzen. mich sammeln.

ich hab eine band wiederentdeckt, die mich begeistert. und so.sehr.motiviert. der bass!
das lied zum heutigen post (der songtext ist hierbei ziemlich nebensächlich):

rakede - jetzt gehst du weg

ich hab wieder zu hören bekommen, wie schräg mein musikgeschmack nicht sei. womit die person durchaus recht hat. ich höre die verschiedensten genre. lass mich nicht in eine schublade stecken bei musik. dafür gibt es viel zu viel geniales. manchmal blutet mein pseudomusikerinherz, dass ich nicht mehr aus meiner in der familien liegenden musikalität mache. ich sollte das ändern.
in salzburg wollte ich endlich klavier lernen. irgendwie wohne ich schon über ein jahr da und hab es bis jetzt noch nicht geschafft.

heute labere ich herum. verzeiht mir. ihr müsst es ja nicht lesen :P"
 
"kennst du das, wenn dir eine chance bietet, die allerdings konsequenzen nach sich ziehen könnte, und du nicht weißt wohin damit?

ich kann leider gar ned mehr ins detail gehen, da manche menschen das hier lesen könnten, die noch nicht mal die chance kennen sollten.

ich stehe an einer kreuzung, die mir nicht unbedeutend vorkommt. und bin überfordert.
ich könnte menschen verletzen."

bei der kreuzung hab ich - mittlerweile eindeutig oder? - die sich mir bietende chance genutzt. damit der übergang zu meinem unabsichtlich veröffentlichen entwurf logisch erscheint:

so kitschig und klischeehaft es sein mag: 2016 wird ein gutes jahr.
ich hab keine vorsätze oder dergleichen.

doch überraschenderweise hat 2015 sich die beziehung zu einem menschen in meinem umfeld geändert, und das ergebnis macht mich mehr als glücklich <3

nur darf ich meinen fokus auf das studium nicht verlieren, der zurzeit wo ganz anders liegt.
aaah kopf einschalten kathi!
glücklich sein schön und gut, aber ich muss mich wieder aufraffen und tausend sachen erledigen. unbedingt.
ansonsten werden die kommenden wochen mehr als normal stressig.
mein fokus kann gerade nicht so sehr auf dem einen menschen liegen. das ist verrückt.

mein glück sollte mir eher neue energie geben, die ich auch ins studium stecken kann.
fokussiere auf das auch. das schöne ist scheinbar gerade sowieso da.
was ich absolut nicht pack, da ich niemals dachte, dass es passiert.
und BAM - wenn ich nicht suchte/daran dachte/etwas vermutete geschieht es.

frohes neues leute!
ich geb mir jetzt mühe endlich gesund zu werden.

Samstag, 28. November 2015

gesprungen

dieses jahr bin ich eine der nervigen menschen, die den ersten schnee beschreiben muss.
ja muss.

für mich steht er für so viel.
der neubeginn eines weiteres kapitels. es passt gerade so wunderbar.

anmerkung: leider kommt dieser post einige tage zu spät - aber wie es zuhause zuhause (also nicht in salzburg) zum ersten mal schneite, muss ich nach den paar zeilen hinaus um die schneeflocken auf meiner haut schmelzen zu spüren.
so verliebt bin ich in schnee.

und doch bin ich froh gewartet zu haben.
denn jetzt kann ich mit einem weiteren grund sagen, dass das neue kapitel begonnen hat.

ich bin ins kalte wasser gesprungen. endlich wieder mal.
und ich bin eine fantastische schwimmerin - nur hatte ich das vergessen.
manch einer konnte nicht mithalten^^

jedenfalls hat der sprung gut getan. meinen eigenen schatten endlich zu überspringen.
kennt ihr das, wenn ihr etwas abwirft, dass euch ewig begleitet hat?
und endlich könnt ihr es abwerfen?
mein sprung war ein bisschen so. nichts weltbewegendes, aber ein schritt in die richtige richtung - oder viel mehr sprung in das meer der möglichkeiten.

der schlafmangel macht sich bemerkbar.
ich werde meiner liebe zu schnee versuchen gerechter zu werden.
meine gedanken wieder mehr in sätze zu wandeln.

Sonntag, 1. November 2015

ein neues kapitel

ich werd ab jetzt drauf pfeifen was andere von mir halten.

das klingt anfangs sehr negativ, ist doch so wichtig.
(ich beziehe das im folgenden nicht nur auf mein äußeres.)
ganz egal, wie viele menschen es nicht passt, ich hab jetzt graue haare.
ganz egal, wie oft ich höre "du bist zu viel geschminkt", ich werd mich weiterhin anmalen so sehr ich will.

leute es sind nur haare, es ist nur make up.
es ist so scheißegal, wie ich aussehe.

warum sollte ich mich nach anderen menschen richten, wenn es rein um mich geht in dem punkt?
wenn ich lust drauf hab, kann ich es doch bitte einfach machen.
ich versteh echt nicht, wie viel energie manche leute in so lappalien stecken.
mittlerweile ist es beinahe faszinierend. aber nur benahe.

ich hab mich noch nie so sehr ich gefühlt wie jetzt gerade.
und wenn mir sowas einfaches wie eine haarfarbe dauerhaft ein grinsen ins gesicht zaubern kann, trotzdem dagegen sein?
ist doch bullshit.

so oberflächlich das ganze thema ist: so wichtig die kernaussage.
ich will mich wohlfühlen in meiner haut.

zerdenke ich doch so oft die welt (und mich), ist es nicht gut wenn ich in irgendeinem punkt zufrieden bin?
wenn ich endlich mal sagen kann: ja genau so passt es. so und nicht anders.

fast alle, die meinen blog lesen sind aus meinem umfeld: ihr kennt mich. meine unsicherheiten. wie sehr ich mich manchmal von anderen beeinflussen lasse (und mich selbst dafür verfluche). meine ganzen selbstzweifel. wie zwiegespalten ich oft bin.

ich will nicht länger andere zufriedenstellen. ich muss selbst zufrieden sein.
mein leben soll doch für mich erfüllend sein.
so oft verstecke ich mich hinter anderen menschen, um nicht aus der rolle zu fallen, die ich mir selbst zugewiesen habe.
das rollenspiel ist mir zu anstrengend geworden.

jetzt bin ich einfach nur mehr ich.
wenn irgendwem was nicht passt, ich kann mit kritik umgehen. aber bitte direkt an mich richten, ich will es nicht um fünf ecken erfahren müssen. ganz einfach.

liebe verrückte welt: ich bin katherina, selbst etwas schräg und es freut mich, dass ich mich dir endlich richtig vorstellen kann.

Mittwoch, 21. Oktober 2015

unruhe

das atmen fällt mir gerade schwer.
was vermutlich größtenteils an meiner erkältung liegt.
ich brauche frische, kalte nachtluft im gesicht um durchatmen zu können.
heute kann ich nicht zur ruhe kommen. hab fast den ganzen tag im bett verbracht um gesund zu werden, und jetzt bebe ich vor unruhe.
will raus in die welt. etwas machen. etwas verändern. so abgedroschen das klingen mag.

ich bin unzufrieden, wenngleich ich mich so glücklich schätzen könnte.
denn eigentlich hab ich alles was ich mir wünschen kann.
mein leben ist gut.
nur scheinbar nicht gut genug für meine ansprüche. bescheuert.

ach verdammt.
ich bin hibbelig.
und sollte doch schlafen. gesund werden.
liegt es an salzburg, dass ich nicht abschalten kann?
und doch bin ich mehr als zwiegespalten über das kommende wochenende.
ich will nicht nachhause.
weil ich mich gerade mehr an verlust als an sonst was erinnere.
die vergangene woche habe ich mich gut abgelenkt, das leben geht weiter und so.

auf der positiven seite stehen neben familie und freunden ein kleiner kater, der auf mich wartet. und ein lang ersehnter friseurtermin.
eine große veränderung - es fühlt sich jetzt nach dem richtigen zeitpunkt an.

auf in ein neues kapitel. oder so.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

abschied.

ich bin gestern nachhause gefahren.
es hat schlecht geendet.
wir haben lara nicht mehr.

und wenn sich irgendwer darüber lustig machen will, dass mich das so mitnimmt, können sich diese leute verpissen. genau jetzt.
die haben nämlich keine ahnung wie wichtig sie mir ist/ein familienmitglied war.
ich bin mit ihr an der seite aufgewachsen. hab sie zahllose nächte in mein bett gehievt um nicht alleine schlafen zu müssen. um die alpträume fernzuhalten.

das schlimmste war, als ich heimgekommen bin und das ganze zeug weggeräumt war.
das schlimmste war, als ich im keller eine packung hundefutter gefunden habe.
das schlimmste war, als ich ihr grab gesehen hab.
das allerschlimmste war, als ich ins bett ging, und auf den platz vor mums schlafzimmer geschaut hab um wie gewohnt gute nacht zu ihr zu sagen, und der platz war leer. kein teppich mehr. keine wasserschüssel. nichts.
alles ist weg.

ich wusste im juni bereits, als wir darum gebangt haben, dass sie die operation übersteht, dass ihr gehen mich tief treffen wird.
es zu erleben ist ganz anders.

ich werde ab jetzt nicht mehr stürmisch begrüßt, wenn ich nachhause komme.
kein schwerer hundekörper wird sich an mich kuscheln.
wenn ich daran denke, wie oft sie sich meine tränen ins fell hat tropfen lassen. immer da war.
mich gewärmt hat. sich so sehr gefreut hat, wenn ich mich auf den boden zu ihr gesetzt hab, und sich sofort an mich drückte.
sie ist weg.

ach verdammt leute.
ich hab mein herz verloren an lara.
klar wusste ich, dass sie keine 20 jahre alt wird.
gehofft habe ich trotzdem. völlig irrational. mit dem herzen gedacht eben.

vielleicht würd es mir leichter fallen, wenn ich die gelegenheit gehabt hätte mich zu verabschieden?
sie noch ein letztes mal zu drücken.

heute hab ich mich auch ziemlich gut abgelenkt eigentlich.
aber sobald ich daran denke...

abschiede sind beschissen.
besonders, wenn ich weiß, dass es kein wiedersehen gibt.

tschüss lara. ich vermisse dich.

Dienstag, 13. Oktober 2015

warum wundere ich mich?

ich habe heute - bzw. montag - eine schlechte nachricht erfahren.
wenn ich weiß, wie es endet, werd ich vielleicht mehr dazu schreiben.
meinem ersten instinkt folgend bin ich aus der wohnung geflohen und hab kurz für mich geweint.
anschließend eine fassade errichtend, die tatsache voller gewalt von mir schiebend, verbrachte ich den abend mit gelächter und aggressiver ablenkung.
jetzt kommt nach dem hoch ein tief.

und ich fühle mich schuldig, dass ich es überhaupt weggeschoben habe.
dass ich so viel spaß hatte die letzten stunden.
wenn es schlecht endet, fahre ich morgen nach hause.

wenn ich daran denke, will ich es ohne frage nicht wahrhaben, es darf nicht sein.
ich kann es mir nicht vorstellen.
es muss gut enden.
und gleichzeitig weiß irgendein teil in mir, dass es kein happy end geben wird.
dass es zu spät dafür ist. wir es übersehen haben.
ich fühle mich so schuldig. auch wenn ich vermutlich nichts hätte ändern können.

warum verdammt noch mal?
ich wusste irgendwann kommt es so, aber doch noch nicht jetzt!
ich bin nicht vorbereitet. ich brauch noch so viel zeit um mich zu verabschieden.
um mit der realität klar zu kommen.

nachdem ich jahrelang eine überzeugte pessimistin war, hab ich irgendwann angefangen optimismus in bestimmte aspekte meines lebens zu lassen.
denn es ist tatsächlich anstrengend lange so negativ zu sein.

so aber erwischt mich jede schlechte nachricht mit voller wucht. ohne bremse rausche ich in ein tief, da ich es zuvor nicht kommen sah.
warum wundere ich mich überhaupt über negatives, das in meinem leben passiert?
rein aus der erfahrung heraus müsste ich schlauer sein und damit rechnen.
doch nein, dem optimismus schulde ich zahlreiche unvorbereitete abstürze.
von hoch oben zu fallen schmerzt nun mal mehr als hinzufallen.

mich erschreckt ein wenig, wie perfekt ich die fassade binnen sekunden wieder oben hatte.
früher konnte ich das ja - nur dachte ich, ich sei durch die jahre des nicht verdrängens anders geworden.
meine schutzmauer stand so schnell, dass ich nicht umhin konnte mich zu fragen, ob sie jemals wirklich weg war.
ob ich mich jemals wirklich geöffnet habe.

das fenster steht weit offen um mein gedankenchaos zu verlangsamen. einhalt zu bieten.

ich bin so froh, dass ich vergangenes wochenende zuhause war.
jetzt würde ich es mir nicht verzeihen, wenn ich nicht dagewesen wäre.

ich komm echt so gar nicht klar damit. das erschreckt mich ebenfalls.
doch die schlechte nachricht gerade steht einfach für so viel, was schief läuft.
und macht mich nüchtern darauf aufmerksam, wie wenig ich mich in bestimmten aspekten geändert habe.
ohne probleme ist die mauer wieder da.
ohne mit der wimper zu zucken stürze ich mich in ignorierende welt um der tatsache nicht ins auge schauen zu müssen.

bevor jemand überbesorgt wird: niemand ist gestorben oder ist schwerkrank.
mehr will ich nicht dazu schreiben.
lieber noch eine weile nicht schreiben, somit ist es weniger real.

hab ich echt geglaubt, dass ich das verdrängen hinter mir habe?
hab ich echt gedacht, dass ich ohne mauer lebe?

es ist kalt.
hier hinter meiner mauer.
ich habe gewechselt auf die falschen seite. früher stand sie zwischen mir und ungewollten gedanken.
jetzt sehe ich den berg an zeug, mit dem ich mich nicht auseinander setzen will. warum ich so bin. an was ich nicht denken will. all das schreit nach aufmerksamkeit.

das schockiert mich, wenn ich ehrlich zu mir bin, am meisten.
meine mauer, die ich mühsam über die letzten jahre stein für stein zerstört habe, ist wieder da.

Samstag, 3. Oktober 2015

ach leute

ach leute - warum muss ich nur so unzufrieden mit mir selbst sein?
geht es allen menschen ständig so?
das ist anstrengend - und diese energie würd ich ganz gern in andere dinge stecken, doch irgendwie häng ich in einer schleife.
ich steckte ewig im schlamm meiner unsicherheiten fest, und jetzt hab ich mich zwar aus dem morast befreit, doch ich  bekomm den dreck nicht von den sohlen und schleppe ihn ewig mit mir.

dafür hab ich keine zeit. und noch viel weniger geduld.
es wird zeit, dass ich mir neue schuhe besorge. die alten sind runtergelaufen, fallen praktisch auseinander.
ab und zu muss ich loslassen.
wenn das denn so einfach wäre...

über den eigenen schatten springen, darin war ich noch nie gut.
sonst säße ich nicht nachts am laptop, und würde mich - mal wieder - über mich selbst beschweren. eigentlich ziemlich narzisstisch oder?

o.k. jetzt reichts. mein blog. meine gedanken. mein gelaber. muss ja keiner lesen.
schluss mit den selbstanschuldigungen.
ja ich bin verkorkst und seltsam. es gibt schlimmeres.

und jetzt kuschle ich mich in mein genialgemütliches bett - mit wärmflasche versteht sich - und träume von neuen schuhen.
denn wer weiß, vielleicht bekomm ich sie früher als gedacht.